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Interkulturelle Öffnung - AWO Berlin Kreisverband Südost e.V.

 

Interkulturell
Toleranz

Unter Interkultureller Öffnung verstehen wir die bewusste Auseinandersetzung unseres Trägers mit den verschiedenen Kulturen, in denen unsere Kundinnen und Kunden und Beschäftigten verwurzelt sind, und mit denen sie in ihrem täglichen Umgang zu tun haben.

Dabei verstehen wir Kultur als Sammelbegriff für gemeinsame Prägungen einer Gruppe von Menschen in Bezug auf Normen und Werte, Wahrnehmungs-, Denk- und Deutungsmuster, Leitbilder und Leitfiguren, Sprache und Sprachcodes, usw. Es geht also NICHT um die Auseinandersetzung mit dem Thema alleine bezogen auf die Frage, ob ein Migrationshintergrund vorliegt oder nicht. Vielmehr geht es darum, die Verschiedenartigkeit der Gruppen von Menschen, mit denen wir es zu tun haben, wahrzunehmen, darauf zu achten, wo Ausgrenzung und Fremdheit entsteht und dem entgegenzuwirken.

In Bezug auf die professionellen Dienstleistungsangebote heißt das, dass z.B. spezifische Zugangsbarrieren wahrgenommen und durch geeignete Maßnahmen abgebaut werden müssen.

Damit beschäftigt sich z.B. fachspezifisch das "Fachforum für Menschen mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte in Berlin", in dem Mitarbeiter_innen des Freizeittreffpunktes mitarbeiten. Außerdem haben wir zahlreiche Projekte, die zielgruppenspezifische Angebote machen, um Barrieren abzubauen oder Benachteiligungen auszugleichen.

Auch in den Konzepten der Regelangebote (Kitas, Horte, Jugendhilfe) ist grundsätzlich die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen vorgesehen. Grundsätzlich werden kulturelle oder persönliche Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden erfragt und in den Angeboten aufgenommen. Die pädagogische Umsetzung richtet sich dabei nach den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort.