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Informationen zum Cyberangriff

AWO Berlin Kreisverband Südost e.V.

Computersicherheit, Hand grift nach Daten, Bild von Canva.com
Der AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. ist von Cyberkriminellen mittels Ransomware angegriffen worden. In den Pressemitteilungen und über untenstehende FAQ finden Sie weitere Informationen zu dem kriminellen Angriff und den Folgen.

Fragen und Antworten zum Cyberangriff

Der AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. ist von Cyberkriminellen mittels Ransomware angegriffen worden. Dies löste eine Großstörung der zentralen IT-Systeme aus. Die vom Cyberangriff betroffenen IT-Systeme wurden umgehend isoliert und gesichert. Ebenso wurde sofort eine Untersuchung von externen IT-Spezialisten eingeleitet. Datenschutzaufsichtsbehörden und Landeskriminalamt sind eingebunden. Die AWO hat Anzeige gegen die Cyberkriminellen bei der Polizei erstattet.
Der Cyberangriff betrifft ausschließlich unseren Kreisverband; weder der AWO Bundesverband, noch der Landesverband Berlin oder weitere AWO Gliederungen in Berlin sind davon betroffen.
Die soziale Arbeit am und mit den Menschen in den Diensten und Einrichtungen gehen mit hohem Einsatz und Engagement weiter und war durch den Angriff nicht beeinträchtigt.
Nach unserem derzeitigen Kenntnistand sind folgende Bereiche nicht von einem Datenabfluss betroffen: Erziehungs- und Familienberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, Gesundheits- und Migrationsberatung. Auch die Daten unserer Freiwilligen und Mitglieder sind nicht betroffen.
Wir wissen, dass diese Situation auch von Unsicherheit und Angst geprägt ist. Dagegen setzen wir schnelle und transparente Kommunikation – mit Ihnen, mit den uns anvertrauten Menschen, mit unseren Mitarbeitenden und mit der Öffentlichkeit.
Ja, die Cyberkriminellen haben von uns die Zahlung eines sehr hohen Lösegeldes gefordert. Wir sind dieser Forderung nicht nachgekommen, da uns auch die Zahlung eines Lösegeldes keine Garantie gibt, dass nicht trotzdem Daten veröffentlicht werden würden. Die eingebundenen Experten haben uns in dieser Auffassung unterstützt und von einer Zahlung des Lösegeldes abgeraten.
Die Cyberkriminellen haben uns damit gedroht, die erbeuteten Daten bei Nichtzahlung des Lösegeldes im Darknet zu veröffentlichen. Zum Zeitpunkt dieser Drohung lagen uns jedoch keine konkreten Anhaltspunkte dafür vor, dass die Täter personenbezogene Daten erbeutet hatten.
Das Darknet ist ein geschlossener und nur über einen speziellen Browser zugänglicher Teil des Internets, in dem sich unter anderem Cyberkriminelle austauschen.

Fragen und Antworten zu Datenschutz und Datensicherheit (FAQs)

Leider können wir nicht ausschließen, dass die Cyberkriminellen personenbezogene Daten gestohlen haben. Wir bedauern dies sehr. Bitte seien Sie deshalb aufmerksam. Prüfen Sie regelmäßig Ihr Konto. Überprüfen Sie merkwürdige Anrufe oder Briefe. Löschen Sie verdächtige E-Mails und öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge von Unbekannten. Vorsicht vor verdächtigen Kontakten an der Tür. Bitte melden Sie sich im Zweifelsfall bei der Polizei.
Seien Sie vorsichtig bei Phishing-Aktionen: Dabei handelt es sich um vorgetäuschte Sachverhalte, mit dem Ziel, weitere persönliche Daten oder Zahlungen zu erlangen, z.B. Briefe, E-Mails und Anrufe mit der Aufforderung, weitere persönlichen Daten abzugeben.
Wir arbeiten derzeit mit den Ermittlungsbehörden, der Aufsichtsbehörde und Forensikern eng zusammen. Die genaue Menge der abgegriffenen Daten können wir derzeit nicht beziffern.
Die nach forensischer Analyse bekannt gewordenen Betroffenen wurden von uns nach Art. 34 DS-GVO informiert.

Wir bitten Sie in der nächsten Zeit verstärkt auf Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten in Ihrer Post zu achten. Sobald Sie Kenntnis darüber erlangen, dass Ihre Daten durch Dritte missbraucht werden (bspw. Zahlungsaufforderungen für Käufe, die nicht von Ihnen getätigt wurden), empfehlen wir Ihnen unverzüglich und unter Verweis auf dieses Schreiben, eine Strafanzeige bei der örtlichen Polizei zu stellen.
Nutzen Sie die amtlichen Empfehlungen für Betroffene von Identitätsdiebstählen des BSI unter https://www.bsi.bund.de/dok/6700632
Prüfen Sie regelmäßig Ihre Bankkonten und kontaktieren Sie bei ungewöhnlichen Kontobewegungen umgehend Ihre Bank und gegebenenfalls die Polizei.
Löschen Sie verdächtige E-Mails von unbekannten Absendern. Öffnen Sie auf keinen Fall Links oder Dateianhänge, die in solchen E-Mails enthalten sind.
Ändern Sie vorsorglich alle Kennwörter, die Sie in Verbindung mit der AWO verwenden. Ändern Sie Ihre Kennwörter auch bei anderen Diensten, wenn Sie dort die gleichen Anmeldedaten und Passwörter genutzt haben. Wir empfehlen Ihnen, für jeden Dienst ein individuelles sicheres Kennwort zu nutzen. Hinweise zu sicheren Passwörtern gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):
Wir können nicht ausschließen, dass Kriminelle die erbeuteten Daten nutzen. So kann ein Identitätsdiebstahl unberechtigte Abbuchungen bzw. Lastschriften auf Ihrem Bankkonto zur Folge haben. Beobachten Sie daher sorgfältig Ihre Kontobewegungen.
Auch hier gilt: Seien Sie vorsichtig bei Phishing-Aktionen: Dabei handelt es sich um vorgetäuschte Sachverhalte, mit dem Ziel, weitere persönliche Daten oder Zahlungen zu erlangen, z.B. Briefe, E-Mails und Anrufe mit der Aufforderung, weitere persönlichen Daten abzugeben.
Grundsätzlich empfehlen wir:
  • Seien Sie bitte aufmerksam. Aufmerksamkeit und eine gesunde Skepsis sind immer gut, nicht nur diesem Fall, sondern grundsätzlich.
  • Dazu gehört: Regelmäßig das Konto überprüfen, merkwürdige Anrufe oder Briefe  ignorieren und ggf. der Polizei melden.
  • Löschen Sie verdächtige E-Mails und öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge von Unbekannten. Vorsicht vor verdächtigen Kontakten an der Tür. Bitte melden Sie sich im Zweifelsfall bei der Polizei.
  • Seien Sie vorsichtig bei Phishing-Aktionen: Dabei handelt es sich um vorgetäuschte Sachverhalte, mit dem Ziel, weitere persönliche Daten oder Zahlungen zu erlangen, z.B. Briefe, E-Mails und Anrufe mit der Aufforderung, weitere persönlichen Daten abzugeben.
  • Seien Sie in Zukunft besonders wachsam, wenn in einer E-Mail von einem unbekannten Absender unerwartet eine E-Mail zitiert wird, die sie tatsächlich einmal verschickt haben. Diese Kommunikation könnte aus den abgeflossenen Daten stammen und soll dann in einer Phishing-E-Mail dazu dienen, diese glaubwürdiger wirken zu lassen. Seien Sie besonders misstrauisch bei Links und Dateianhängen in solchen E-Mails.
Wir konzentrieren uns derzeit mit Hochdruck darauf, eine alternative IT-Struktur aufzubauen, um baldmöglichst unsere Arbeit in gewohntem Umfang und auf gewohnte Art und Weise anbieten und Hilfe leisten zu können.
Derzeit läuft die intensive Analyse des Vorfalls mit externen Sicherheitsspezialisten und IT-Forensikern.

Information aktuell

Fragen und Antworten zu Angehörigendaten in unseren Kitas und Horten sowie Betreuungseinrichtungen

Die durch forensische Analyse bekannt gewordenen Betroffenen wurden von uns gemäß Art. 34 DS-GVO informiert.

Bitte seien Sie aufmerksam. Prüfen Sie regelmäßig Ihr Konto.
Seien Sie vorsichtig bei Phishing-Aktionen: Dabei handelt es sich um vorgetäuschte Sachverhalte, mit dem Ziel, weitere persönliche Daten oder Zahlungen zu erlangen, z.B. Briefe, E-Mails und Anrufe mit der Aufforderung, weitere persönlichen Daten abzugeben.
Leider können wir nicht ausschließen, dass die Cyberkriminellen personenbezogenen Daten gestohlen haben. Wir bedauern dies sehr. Bitte seien Sie deshalb aufmerksam. Prüfen Sie regelmäßig Ihr Konto. Überprüfen Sie merkwürdige Anrufe oder Briefe. Löschen Sie verdächtige E-Mails und öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge von Unbekannten. Vorsicht vor verdächtigen Kontakten an der Tür. Bitte melden Sie sich im Zweifelsfall bei der Polizei.
Seien Sie vorsichtig bei Phishing-Aktionen: Dabei handelt es sich um vorgetäuschte Sachverhalte, mit dem Ziel, weitere persönliche Daten oder Zahlungen zu erlangen, z.B. Briefe, E-Mails und Anrufe mit der Aufforderung, weitere persönlichen Daten abzugeben.
Dazu liegen uns bislang keine Erkenntnisse vor. Die Datenanalyse der IT-Experten läuft noch. Dennoch können wir nicht ausschließen, dass Kriminelle die erbeuteten Daten nutzen. So kann ein Identitätsdiebstahl unberechtigte Abbuchungen bzw. Lastschriften auf dem Bankkonto Ihres Angehörigen zur Folge haben. Beobachten Sie daher sorgfältig die Kontobewegungen.