22. Mai: Ausflug nach Lübbenau im Spreewald Aktiv mit Sigrid: Am 22. geht es gemeinsam in den Spreewald. Herzliche Einladung! Treffpunkt: S-Bhf. Südkreuz, Gleis 3 vorn in FahrtrichtungEin Ticket für die Regionalbahn ist erforderlich
Stefanie Brenneis
Kleine Kraftwerke für die Zukunft Eine Kita mit Photovoltaikanlage auf dem Dach ist mehr als ein Ort zum Spielen und Lernen – sie wird zu einem kleinen Kraftwerk für die Zukunft. Unsere Kitas „Märcheninsel“ und „Grashüpfer“wurden nun mit einem solchen ausgestattet. Hoch oben fangen die Solarmodule die Energie der Sonne ein und verwandeln sie in sauberen Strom, während darunter Kinder lachen, entdecken und wachsen. Ganz selbstverständlich erleben sie, wie nachhaltiges Handeln funktioniert – nicht als Theorie, sondern als Teil ihres Alltags. Die Einrichtung spart dabei nicht nur Energie und Kosten, sondern leistet auch einen sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz. Noch wertvoller ist jedoch der pädagogische Effekt: Die Kinder entwickeln früh ein Gefühl dafür, wie wichtig der Schutz unserer Umwelt ist. So wird aus einem einfachen Dach ein Symbol für Verantwortung, Innovation und gelebte Nachhaltigkeit – und die Kita zu einem Ort, der Zukunft gestaltet. Realisiert wurde die Umsetzung durch die EB-SIM GmbH, einer Tochtergesellschaft der evangelischen Bank.
Selbstgestricktes für unsere Kita-Puppen Mit einer Wollspende nahm alles seinen Lauf: Seit einiger Zeit stricken die Teilnehmerinnen der Kreativgruppe im „Margaretentreff“ mit viel Liebe Puppensachen. Bereits zwei unserer Kitas konnten sich über neu eingekleidete Puppen freuen. Immer montags trifft sich die Kreativgruppe im „Margaretentreff“ in Lichtenberg. Hier können die Teilnehmenden ihren Ideen freien Lauf lassen und dabei bei Kaffee und Kuchen plaudern und sich inspirieren lassen. So werden Buttons angefertigt, Origami-Herzen gebastelt, Wachbilder gezaubert und diverse Handarbeitsprojekte umgesetzt. Eine größere Wollspende hat die Gruppe zum Anlass genommen, sich einem besonderen Projekt zu widmen: Puppensachen stricken für unsere Kita-Puppen. Ein erster „Auftrag“ konnte für die Kita „Märcheninsel“ umgesetzt werden: An einem Nachmittag wurden unbekleidete Puppen zur Begegnungsstätte geliefert, jede Teilnehmerin konnte sich eine Puppe mitnehmen und fortan für „ihre Puppe“ Kleidung stricken. Gar nicht so einfach, denn es gab keine Strickvorlagen und die Puppen kamen in allen Größen daher. Aber durch gegenseitige Unterstützung und die Freude am Ausprobieren gelangen einzigartige Kleidungsstücke. Die neu eigekleideten Puppen wurden den Kindern auf der Weihnachtsfeier im Beisein der fleißigen Strickerinnen überreicht. Groß war die Freude der Kinder! Inzwischen konnte sich auch die Kita „Grashüpfer“ über viele individuell bestrickte Puppen freuen. Gern spielen die Kinder mit ihnen, ziehen sie aus und wieder an – natürlich gibt es auch Ersatzkleidung. Den Teilnehmerinnen der Kreativgruppe macht das Kleidung stricken viel Freude, wer weiß, vielleicht profitiert noch die ein oder andere weitere Kita davon?
Medienbildung von Anfang an Der Einsatz einer Medienbox in der Kita kann die frühkindliche Bildung sinnvoll ergänzen, wenn er spielerisch, kreativ und zeitlich begrenzt eingesetzt wird. In den letzten Monaten konnten die Kinder der Kita „Schneckenhaus“ damit Erfahrungen sammeln. Die Medienbox enthält verschiedene digitale und analoge Mediengeräte sowie Materialien, mit denen Kinder erste Erfahrungen mit Medien machen können. Enthalten sind z. B.: Ziel der Arbeit mit der Medienbox ist es, Medienkompetenz früh und altersgerecht zu fördern. Die Kinder lernen verschiedene Medien kennen und verstehen. Der selbständige Umgang mit Kameras und Aufnahmegeräten fördert die Kreativität und Selbstwirksamkeit. Im Gestalten gemeinsamer Projekte werden Sprachentwicklung und soziale Kompetenzen gestärkt. Das Aufstellen und Einhalten von ersten Regeln in der Nutzung sensibilisiert für einen kritischen Umgang mit digitalen Medien. Im „Schneckenhaus“ konnte die Medienbox von den Kindern in den letzten Monaten ausgiebig getestet werden. Mit Begeisterung probierten sie die verschiedenen Geräte aus und wurden im Laufe der Wochen immer sicherer in deren Handhabung. Nun wandert die Medienbox weiter. Schön, dass wir sie nutzen konnten!
Miteinander feiern Ende April wurden wir zur Spendengala des Tagesspiegels eingeladen. Wir hatten uns um Spenden für das im Sommer geplante Begegnungsfest für unsere freiwillig Engagierten beworben. Nun hieß es: Daumen drücken! Unter dem Motto „Miteinander feiern – füreinander da sein“ planen wirein Sommerfest,welches unsere rund 300 freiwillig Engagierten mit den Menschen zusammenbringt, die sie im Alltag unterstützen: ältere Menschen, Familien, Kinder, Alleinerziehende oder Geflüchtete. Das Fest soll ein Zeichen der Dankbarkeit und des Zusammenhalts sein. Es soll die Bedeutung des Ehrenamts sichtbar machen, Einsamkeit mindern und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Um dem Fest einen besonders würdigen Rahmen verleihen zu können, bewarb sich das MARIE Engagementbüro im Oktober letzten Jahres bei der Spendenaktion „Menschen helfen“ des Tagesspiegels. Ende April 2026 wurden alle über 60 Projekte, die sich beworben haben und mit einem Spendenbeitrag rechnen konnten, zu einer Spendengala in die Räume des Tagesspiegels eingeladen – auch wir. Eine besondere Ehre war, dass man uns Gelegenheit bot, unser Engagementbüro auf der Bühne vorzustellen. Das taten Anne-Marie Lehnert und Katrin Klüppel natürlich gern. In feierlichem Rahmen wurden weitere Projekte vorgestellt und im Anschluss die Spendenbriefe verteilt: Wir können uns über eine Spende freuen, die in die Ausrichtung des Festes einfließen und es bereichern wird. Dafür bedanken wir uns von Herzen!
Beitrag unserer Landesvorsitzenden zum Wahljahr Liebe Mitglieder, liebe AWO-Freunde, vor uns liegen intensive Monate, in denen wir als Wohlfahrtsverband sichtbar, ansprechbar und überzeugend auftreten werden, denn: Der Wahlkampf zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 läuft an. Diese Wahl wird richtungsweisend für unsere Stadt sein und wir wollen sie aktiv mitgestalten. Unser diesjähriges Jahresmotto erinnert uns daran, wofür wir stehen und was uns verbindet: „Demokratie (er)leben.“ Es ist Anspruch und Auftrag zugleich. Demokratie bedeutet, zuzuhören, aber auch Position zu beziehen und aktiv an Lösungen mitzuwirken. Genau das werden wir im Landesverband in den kommenden Monaten verstärkt tun. Ich rufe Euch alle herzlich dazu auf, sich an den anstehenden Wahlen zu beteiligen. Sei es durch Eure Stimme, durch Unterstützung als Wahlhelfer*in oder durch Gespräche in Eurem persönlichen Umfeld. Demokratie lebt vom Mitmachen. Jede und jeder Einzelne von uns trägt dazu bei, dass die Werte der Arbeiterwohlfahrt in Berlin eine starke Stimme bekommen. Hier möchte ich besonders auf unser Gesprächsformat „AWO-Talk“ aufmerksam machen. Dieses Format schafft Raum für einen niedrigschwelligen und offenen Austausch, für unterschiedliche Perspektiven und für ehrliche Diskussionen über die Themen, die die Menschen in unserer Stadt bewegen. Bitte bewerbt ihn in Euren Netzwerken, bringt Interessierte mit, schaltet Euch gemeinsam zu und nutzt selbst die Gelegenheit zum Dialog. Gerade im Wahljahr ist das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen. Auch der Landesvorstand setzt sich intensiv mit zentralen Zukunftsfragen auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf dem Thema der Milieus in Berlin. Wir analysieren, welche Lebensrealitäten, Erwartungen und Bedürfnisse die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen in unserer Stadt ausmachen. Nur wenn wir diese Vielfalt verstehen, können wir gezielt ansprechen, Brücken bauen und tragfähige Angebote für unsere Klient*innen, Engagierte, aber auch für Euch, die Mitglieder der AWO Berlin, entwickeln. Ich danke Euch allen für Euer Engagement, Eure Ideen und Unterstützung. Lasst uns gemeinsam mit Klarheit, Zuversicht und Tatkraft vorangehen. Mit herzlichen Grüßen Ülker RadziwillLandesvorsitzende
