05. Dezember: Großkundgebung „Freie Träger sind #wichtigeralsdudenkst“ Großkundgebung der AWO, Caritas, Diakonie und des Paritätischen am 05.12.2024 vor dem Abgeordnetenhaus: „Kürzungen im sozialen Bereich gefährden uns alle – Freie Träger sind #wichtigeralsdudenkst“ Mit dem Senatsbeschluss am 26.11.2024 wurde es besiegelt: dieser Haushalt ist ein drastischer Einschnitt in die Sozialstruktur Berlins. Jetzt, da die Zahlen vorliegen, sehen wir: Die freien Einrichtungen, Initiativen und Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Jugend und Soziales stehen vor einer dramatischen Situation. Es lässt sich nicht schönreden, wenn zentrale vorbeugende Maßnahmen des „Jugendgewaltgipfels“ gecancelt werden und die Jugendhilfe strukturell gekürzt wird. Es lässt sich nicht schönreden, wenn gesetzlich vorgeschriebene Kapazitäten nun nicht finanziert werden und zusätzlich Löcher in die bestehenden Strukturen gerissen werden – wie wir es beispiellos in der Schwangerschaftskonfliktberatung erleben. Es lässt sich nicht schönreden, wenn keine Tariferhöhungen refinanziert werden und so das stille Austrocknen des Berliner Sozialgefüges droht. Die Konkretisierung pauschaler Kürzungen zeigt sich in den nächsten Wochen. Für viele Träger ist es völlig unklar, welche Angebote sie noch aufrechterhalten können. Klar ist: Jetzt zu Weihnachten und zum Jahreswechsel werden sich sehr viele Mitarbeitende auf kurzfristige Stellenreduzierungen, Verzicht auf Gehaltserhöhungen und vielleicht sogar den Jobverlust einstellen müssen. Der anfängliche Schock bei unseren Mitarbeitenden hat sich in eine große Enttäuschung und Unzufriedenheit gewandelt. Das darf nicht so bleiben! Dieser Unzufriedenheit machen wir alle gemeinsam Luft und rufen dem Senat und den Abgeordneten zu: Freie Träger sind #wichtigeralsdudenkst! Großkundgebung der AWO, Caritas, Diakonie und des Paritätischen Kürzungen im sozialen Bereich gefährden uns alle – Freie Träger sind #wichtigeralsdudenkst WER? AWO, Caritas, Diakonie, Paritätischer Berlin und viele Partner und Unterstützer*innen WANN? Donnerstag, 5. Dezember 2024, 13.00 Uhr WO? Abgeordnetenhaus Berlin Weitere Informationen finde Sie u. a. unter https://www.awoberlin.de/news/sozialer-kahlschlag-auf-raten/
AWO mischt sich ein
Aufruf zur Demo „Lasst uns gewaltfrei leben!“ am 25. November Das Anfang der Woche vorgestellte Lagebild „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ (www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/11/lagebild-geschlechtsspezifische-gewalt.htm) stellt zum ersten Mal Zahlen aus unterschiedlichen Datenquellen zusammen und zeigt auf, dass Frauen und Mädchen in vielerlei Hinsicht Opfer von Straftaten und Gewalt werden, weil sie Frauen und Mädchen sind. Erschreckend: Straftaten gegen Frauen und Mädchen steigen in allen Bereichen.Umso dringlicher ist die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention. Die Konvention hat das Ziel, Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, Gewalt gegen Frauen zu verhüten, zu verfolgen und zu beseitigen. In einem Landesaktionsplan wurden dazu von zahlreichen Experten/-innen über 130 Maßnahmen entwickelt, die Prävention, Schutz und Wege aus der Gewalt bieten sollen. Doch an der Umsetzung scheitert es. Deshalb gehen wir am 25.11. gemeinsam auf die Straße und protestieren vor dem Abgeordnetenhaus für die sofortige Umsetzung der Istanbul-Konvention. Schließt euch uns an!
25. November: Demo „Lasst uns (gewaltfrei) leben – Istanbul-Konvention umsetzen – JETZT!“ Im laufenden Jahr 2024 sind in Berlin 28 Frauen von Männern getötet worden. Frauen und Mädchen sind in diesem Land nicht ausreichend geschützt! Ob in ihrem Zuhause, an ihrem Arbeitsplatz, in der Schule, auf der Straße oder im Sportverein – nirgends können sich Frauen und Mädchen wirklich sicher fühlen. Von anzüglichen Bemerkungen, körperlichen Übergriffen bis hin zu Femiziden – Frauen und Mädchen sind täglich mit den unterschiedlichsten Formen von Gewalt und Diskriminierung konfrontiert, allein weil sie Frauen sind. Seit Jahren nimmt geschlechtsspezifische Gewalt zu. Doch es passiert viel zu wenig. Über die letzten Jahre wurde ein Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention von vielen Expert*innen erarbeitet. Der Plan enthält mehr 130 Maßnahmen, als die Prävention, Schutz und Wege aus der Gewalt anbieten sollen. Doch die Umsetzung lässt weiter auf sich warten. Wir fordern, dass die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt JETZT höchste Priorität im Land Berlin wird. Wir fordern, dass die finanziellen Mittel für den Ausbau der Infrastruktur und des Hilfesystems erhöht werden und nicht dem Sparzwang zum Opfer fallen. Wir fordern, dass alle Senatsverwaltungen und insbesondere der Regierende Bürgermeister sich dieses Themas annehmen. Wir fordern die Umsetzung des Landesaktionsplans JETZT! Alle Abteilungen des Berliner Senats, deren Themen die der Istanbul-Konvention berühren, müssen sich inhaltlich und vor allem finanziell an der Umsetzung der Maßnahmen beteiligen. Vom Bereich Finanzen über Gesundheit, Antidiskriminierung oder Justiz – es gibt keine Senatsverwaltung, die hier nicht in der Verantwortung steht! Wir fordern, dass geschlechtsspezifische Gewalt von allen als das betrachtet wird, was es ist: Eine massive Verletzung der Menschenrechte. Wir fordern, eine Verantwortungsübernahme JETZT! Wir fordern die Umsetzung des Landesaktionsplans auf gesamtstädtischer Ebene und mit höchster Priorität, ohne Wenn und Aber, mit Verantwortungsübernahme sowie den notwendigen finanziellen Mitteln und zwar JETZT! Kommt alle zur Demo am 25. November um 16:00 Uhr vor dem Abgeordnetenhaus Berlin!
Pressestatement der LIGA: Berliner Wohlfahrtsverbände fordern Gleichbehandlung ihrer Kita-Beschäftigten!
AWO gegen Rassismus Anlässlich der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ besuchten am 14. März drei Frauen den AWO „Mühlentreff“, die sich aktiv für Demokratie und Vielfalt und gegen rechte Hetze und Ausgrenzung engagieren und positionieren: B. Heller und L. Roitzsch von den „Omas gegen rechts“ sowie Irmela Mensah-Schramm. Die Frauen stellten ihr politisches Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen der Ausgrenzung vor und tauschten sich mit den Gästen aus. Herzlichen Dank für das interessante und bewegende Gespräch!
Begrüßung neuer Azubis Am 19. Januar haben wir unsere neuen Auszubildenden mit einem Brunch in der Geschäftsstelle begrüßt. Fünf von acht Auszubildende sind der Einladung gemeinsam mit ihren Einrichtungsleitungen gefolgt. In lockerer Atmosphäre lernten sie bei Brezeln und Kuchen unseren Vorstand sowie die Verantwortlichen des Fachbereichs Kitas/Horte kennen und hatten die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Wir sagen HERZLICH WILLKOMMEN im Kreisverband!
